BEZIEHUNG MENSCH - HUND

"Freiwillige Abhängikeit ist der schönste Zustand, und wie wäre der möglich ohne Liebe."(Johan Wolfgang von Goethe)
Vor mehreren hundert Jahren, als Menschen ihre Hunde noch als Helfer für das tägliche Überleben brauchten, war es unabdingbar, dass sie eng mit ihren vierbeinigen Partnern zusammenarbeiteten, ihnen "zuhörten" und genau auf ihre Signale achteten. Nur so konnten ihnen die Hunde von Nutzen sein und die Hunde konnten hündisch leben und handeln.
Heute halten die meisten von uns Hunde, weil sie so nett und schön sind und weil man mit ihnen kuscheln und seine Freizeit verbringen kann. Das Bild, das wir von Hunden haben, hat sich also stark gewandelt. Wir sehen in ihnen nicht mehr unsere Mitarbeiter, sondern unsere Begleiter.
Sie sollen uns in jeder Hinsicht gesellschaftstaugliche Kameraden sein und uns wie ein Schatten überallhin folgen. Wir erwarten von ihnen, dass sie auf uns achten, achten aber im Gegenzug meist viel zu selten auf sie. Das hat zur Folge, dass wir ein Stück weit verlernt haben, die Sprache unserer Hunde zu "lesen".
Voraussetzung für eine glücklichen Mensch-Hund-Beziehung ist jedoch nach wie vor eine funktionierende Kommunikation, eine liebevolle und sichere Führung des Hundes durch seinen Menschen wodurch sich uneingeschränktes gegenseitiges Vertrauen entwickelt und die Sicherheit des Hundes gewährleistet.
Ein Hund ist und bleibt ein Hund und soll kein Mensch werden, wie auch der Mensch kein Hund werden soll!