BEZIEHUNGSKISTE
FÜHRUNG gibt SICHERHEIT!

"Achte auf deine Gedanken - denn sie werden Worte, achte auf deine Worte - denn sie werden Handlungen." (Talmud)
Führen bedeutet agieren statt reagieren; die Fähigkeit, ein Problem zu erkennen, noch bevor es entsteht.
Entgegen unter Hundetrainern nach wie vor leider noch nicht ganz ausgestorbener Ansichten hat Führung nichts mit Dominanz oder Rangordnung zu tun. Sie beruht nicht auf Gewalt, sondern braucht eine gütig leitende Hand.
Um unseren Hund führen zu können, müssen wir uns zuerst seinen Respekt erarbeiten. Das gelingt, indem wir auf seine Bedürfnisse eingehen, ihm Verständnis entgegenbringen und ihm klare Strukturen bieten, an denen er sich orientieren kann. Die ihm helfen, in unserem Familienverband und in unserer Welt zurechtzukommen.
Unser Vierbeiner will wissen wo er hingehört und wonach er sich zu richten hat. Dafür sucht er nach einem Menschen, der sich stets seiner Führungsrolle bewusst ist und der seine Führungsaufgabe mit Feingefühl, Konsequenz und Selbstdisziplin erfüllt. Jedoch ohne Gewalt und Unterwerfung. Dieser Person wird er sich gern und freiwillig anschließen.
Konsequent sein - Dies bedeutet jedoch nicht, hart durchzugreifen und alles durchzusetzen, egal wie sich der Hund dabei fühlt. Konsequenz bedeutet, dass der Mensch sich an die Vorsätze hält die er sich vorgenommen hat. Um für seinen Hund Klarheit zu schaffen. Jeder Hund braucht die Selbstdisziplin seines Menschens auch wenn oft die Lust dazu fehlt. Vorsätze können und sollen wenn notwendig verändert werden und der Mensch sich wieder konsequent daran halten.
Wenn ein Hund allerdings merkt, dass sein Mensch für die Führungsrolle ungeeignet ist, kann er ihm nicht einfach den Rücken zuwenden und sich jemand anderen suchen. Deshalb wird er bald selbst die Führung übernehmen, um die Ordnung wiederherzustellen. Dies führt in aller Regel zu enormen Problemen im alltäglichen Zusammenleben.
"Seid euch eurer Verantwortung bewusst!"